Forumbeiträge

Hedwig Schlags
16. Mai 2021
In Aktuelle Informationen
Am 26. Juni wird wieder gewählt. Für diejenigen, die möglicherweise kandidieren wollen (zu ihnen gehöre auch ich) ist es wichtig zu wissen, - welche Aufgaben auf neue Kandidaten und Kandidatinnen zukommen, wenn sie im Vorstand mitarbeiten, - worum es in den nächsten zwei Jahren hauptsächlich gehen wird, - wie die Aufgaben der Vorstandsmitglieder mit den Themen der vier Strategiegruppen in Verbindung stehen, - was die Prioritäten sind, zeitlich und vom Arbeitsaufwand her, - auf welchen Gebieten Know-how gefragt ist, um die Kapazitäten des Vorstands zu stärken oder ggf. zu ergänzen. Wenn diese Fragen beantwortet werden, wird sich bestimmt der eine oder die andere motiviert fühlen, sich zur Wahl zu stellen, und man hat die Möglichkeit, sich inhaltlich etwas vorzubereiten. Es hat zwar Tradition im Verband, dass man sich auch spontan am Wahltag selbst noch zur Verfügung stellen kann, aber das ist aus meiner Sicht doch eher eine Notlösung.
0
0
40
Hedwig Schlags
24. Feb. 2021
In Aktuelle Informationen
Dies ist der Titel eines Artikels im STERN Nr. 8 vom 18.2.2021. Es ist die Titelgeschichte, die in weißen Lettern auf rotem (!) Grund angekündigt wird. Untertitel: Betroffene berichten, was Corona langfristig im Körper anrichten kann. Es lohnt sich, diesen Artikel zu lesen. Zum Einen ist er informativ: Man erfährt anhand persönlicher Krankheitsgeschichten, was die Symptome bei Long-Covid sind, auch wenn die Erkrankung selbst nur mittel-schwer oder leicht war. Genannt werden Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Schlaflosigkeit, Muskelschmerzen, Vergesslichkeit, Atemnot beim Treppensteigen, ... aber auch schwerwiegende neurologische Symptome bis hin zum Schlaganfall. Auch ein Facharzt für Psychosomatik kommt zu Wort: "Vielleicht hat sich das Zwerchfell, der wichtigste Atemmuskel, zurückgebildet? Was ist mit der übrigen Atemmuskulatur?" fragt er sich, um dann von einer Patientin zu berichten, bei der er die Rückbildung der Atemmuskulatur als Ursache ihrer Beschwerden ausmachen konnte. So viel, so gut. Zum Andern ist das, was in dem Artikel über Atemtherapie gesagt wird, jedoch ein Trauerspiel. Unsere ganzheitliche Atemtherapie bleibt unerwähnt, es ist lediglich von "gezielten Atemübungen" die Rede und die reflektorische Atemmassage eines Masseurs und Bademeisters an einer Patientin wird ausführlich geschildert. Frau Dr. J. Frommhold (s. Zeitschrift ATEM 2,2020), die ebenfalls zitiert wird, spricht von den "Kranken Genesenen" und davon, dass diese möglicherweise Auto-Immunkörper ausbilden, die einige der typischen Beschwerden verursachen. Die ganzheitlich arbeitende Atemtherapie wird mit keinem Wort erwähnt. Vielleicht wurde dieser Teil ja von den Meinungsmachern des STERN herausgeschnitten. Schade ist es allemal.
1
3
46
Hedwig Schlags
22. Feb. 2021
In Aktuelle Informationen
Es steht ja nun die Frage im Raum, was und wie wir arbeiten können, wenn sich bei uns (ehemals) an Corona Erkrankte melden. Meine Meinung dazu: Ich würde mich prinzipiell auf die Nachsorge beschränken, weil ich mich mit den medizinisch notwendigen Interventionen während der Krankheit nicht auskenne und es mir deshalb zu heikel wäre, eine aktuell erkrankte Person zu behandeln. Mit einer Person, die die Krankheit überstanden hat, aber noch an den Spätfolgen leidet ( Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Sorge, nicht genügend Luft zu bekommen, generelle Angst) würde ich mit "unseren" Mitteln genauso arbeiten wie mit jeder anderen Person (Tragen lassen, Erschließung der Atemräume, Reflektorischer Atem, Atemrhythmus), mit anderen Worten: Sicherheit und Vertrauen in den eigenen Atem (zurück-)gewinnen wäre das Ziel und die Arbeitsweise. Der Arbeitskreis Atemtherapie NRW (www.atemtherapie-NRW.de) hat eine gemeinsame Internetpräsentation gestartet, mit der er Menschen, die an Corona erkrankt waren, gezielt ansprechen möchte. Sobald Erfahrungen vorliegen, teilen wir diese gerne an dieser Stelle.
2
5
90
Hedwig Schlags
21. Jan. 2021
In Aktuelle Informationen
Es war wieder sehr schön, die neue Ausgabe der Zeitschrift Atem in Händen zu halten. Vielen Dank dem Redaktionsteam Anne, Annechien und Sebastian Hoffmann für die Koordination und Redaktion dieses Heftes, von dem ich mich wirklich "abgeholt" fühlte. Denn das Thema Pandemie ist zur Zeit - ob wir es wollen oder nicht - das Thema, das uns am meisten unter den Nägeln brennt, sowohl professionell als auch persönlich. Deshalb war es ganz prima, dass die Mischung stimmte zwischen sehr besinnlich / innerlichen Beiträgen und ganz praktischen Berichten darüber, was man konkret machen kann und wo sich Perspektiven zur Kooperation mit dem medizinischen Bereich auftun. Dank besonders an Annechien, die sich die Mühe gemacht hat, nach Heiligendamm zu fahren und das Gespräch mit Frau Dr. Frommhold aufzuzeichnen. Beim Kollegen Andreas Crüsemann schätze ich besonders seine Art, die eigenen Aktionen "schonungslos" auszuwerten und uns an seinen Überlegungen Anteil zu geben, ob denn Aufwand und Nutzen noch im richtigen Verhältnis stehen. Danke, dass du Erfahrungen und Know-how mit uns teilst. So gut ich die Aufmachung des Heftes insgesamt finde, so stören mich doch an mancher Stelle die großformatigen (DIN A4)-Fotos. Sie wirken manchmal ablenkend, irritierend. Man fragt sich: Wer sind diese Leute, die da auf der Wiese sitzen?" oder "Wer schaut da auf das Smartphone oder hinter dem Baum hervor?" und stellt dann fest, dass diese sehr eindrücklichen Bilder nichts mit der Autorenschaft zu tun haben. Diese Art der Illustration hat mir persönlich nicht so gut gefallen.
1
0
23
Hedwig Schlags
12. Nov. 2020
In Aktuelle Informationen
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich möchte eure Aufmerksamkeit auf den Umstand hinweisen, dass es sich aktuell um einen Teillockdown handelt und dass dieser bis zum 30. November befristet ist.
0
0
47
Hedwig Schlags
05. Juni 2020
In Aktuelle Informationen
Obwohl immer noch eine große Verunsicherung herrscht, mache ich die Erfahrung, dass das Arbeiten in kleinen Gruppen gut möglich ist. Ich tue es seit vier Wochen, zum Teil im Freien, zum Teil im Raum. Die Anzahl der Teilnehmenden ist so gering, dass die Abstandsregeln gut eingehalten werden können. Formal beziehe ich mich auf die Richtlinie des Landes NRW, § 7 (Externe außerschulische Bildungsangebote). Mir ist es wichtig, präsent zu bleiben, gerade wenn verbreiteter Rückzug und ausfallende Veranstaltungen persönliche Begegnungen verhindern. Interessant und notwendig sind die kleinen Gespräche am Rande der Gruppenarbeit: Wie empfinden wir die Auflagen und Bestimmungen in dem ein oder anderen Punkt? Was macht für uns Sinn? Wo bin ich vorsichtig, wo fühle ich mich frei, selbst zu entscheiden? Diese und ähnliche Fragen können am "Leitseil des Atems" (I. Middendorf) erwogen und ausgetauscht werden. Vergessen wir nicht, dass der Atem uns hilft, das rechte Maß zu finden!
1
0
48
Hedwig Schlags
05. Juni 2020
In Aktuelle Informationen
Es ist sehr schade, dass der Herrschinger Atemtag im Oktober ausfallen wird. Er wäre eine gute Gelegenheit gewesen, unseren Verband und unsere Arbeit in der Gesellschaft präsent zu machen. Doch dafür hätte man die Inhalte "umstricken" müssen, auf die komplementäre, präventive und stärkende Rolle der Atemarbeit beim Umgang mit der gefährlichen Lungenkrankheit eingehen müssen. Da befinden wir uns ja noch auf ziemlich dünnem Eis, ganz abgesehen von dem organisatorischen Aufwand, den es mit sich gebracht hätte, die Tagung umzuplanen. Deshalb verstehe ich die Entscheidung des Vorstandes und bedaure sie zugleich. Ich hoffe nur, dass uns für "Wir atmen - Atmen Sie mit" nicht auch eine Absage ereilt. Dass der BV Atem Atemmasken mit Verbandslogo herausbringt, finde ich ehrlich gesagt etwas grotesk.
0
1
57
Hedwig Schlags
05. Mai 2020
In Aktuelle Informationen
"Besser geht immer" heißt es. Doch darauf kommt es jetzt nicht an. Ich finde es gut, dass dieser Brief geschrieben und verschickt wurde. Wir wissen nicht, ob er nicht doch ankommt bei der einen oder dem anderen der Adressaten - trotz der Masse von Informationen, die diejenigen, die Entscheidungen zu treffen haben, jetzt verarbeiten müssen. Ich finde es auch nicht schlimm, dass der Brief ein paar "Längen" enthält und strategisch nicht ganz eindeutig ist. Er umkreist das Thema, gibt Hinweise, regt zum Perspektivenwechsel an. Wir bringen uns ins Gespräch. Und das müssen wir weiter tun - mit wachsendem Selbstbewusstsein und weniger Konjunktiv. Ich bin sehr froh, dass dieser Brief geschrieben wurde und ich danke euch dafür.
6
0
51
Hedwig Schlags
Weitere Optionen