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atemraum.ute.ross
30. Apr. 2020
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Liebe Kolleginnen vom Vorstand und alle Berufskolleginnen, im letzten newsletter wurde ein Brief an unsere Bundeskanzlerin und andere verfasst und verschickt. Zunächst finde ich es mutig das unser Verband in diesen Zeiten einer völlig überlasteten Regierung,sich so in den Fokus stellt. Seit Jahren kämpfen wir um eine Anerkennung in der Gesellschaft und haben es nicht geschafft diese Anerkennung über den medizinischen Weg zu bekommen. Unser Beruf darf sich aus diesem Grunde nicht als medizinischer Beruf verstanden sehen, denn sonst hätten wir diese Anerkennung schon lang. Vielmehr sollten wir uns in den pädagogischen, meditativen und achtsamkeits Bereich einordnen und dort unsere wichtige Bedeutung in der Gemeinschaft mit anderen Therapierichtungen sehen. Den Brief an unsere Bundesregierung finde ich ein bisschen schade und zum derzeitigen Zeitpunkt etwas verfehlt, im Augenblick sind ganz andere Dinge wichtig. Etwas peinlich fand ich ihn vom Inhaltlichen, besonders „die Raute von Frau Merkel “lässt mir die Schamröte ins Gesicht steigen, sie ist mit nichten aus der Atemarbeit entstanden ( wenn das so gemeint war) sondern kommt aus einer uralten Tradition der Achtsamkeitsübungen ( Fingermutras aus dem Buddhismus,jahrtausende alte Tradition ) und Frau Merkel hat dieses Instrument der Sammlung sicher durch einen hochbezahlten Coach empfohlen bekommen. Ausserdem ist die Forderung nach Forschungsgeldern zum derzeitigen Zeitpunkt in meinen Augen mehr als peinlich, ist denn nicht bekannt das Forschungsgelder auf Antrag der Forschenden vergeben werden? und das keine Regierung der Welt einfach von sich aus solche Gelder zur Verfügung stellt. Für mich ist leider nicht ersichtlich was mit diesem Brief von Euch erreicht werden soll und ich wäre dankbar zu hören wie sich andere BVAtem Mitglieder dazu stellen und was Ihr dazu sagt auch wenn ich mich mit meinen 65 Jahren schwer mit dieser Art der Kommunikation tue, wähle ich jetzt diesen Weg , denn ich erlebe zur Zeit, dass es ein mediales aufrüsten auch in unserem Verband gibt und sehe mit Erstaunen das diese Möglichkeit fast nicht genutzt wird, könnte es sein das viele unserer Kollegen auch Schwierigkeiten damit haben, weil unsere Arbeit aus dem Kontakt zu sich selbst heraus entsteht ? An Desinteresse kann es jedenfalls nicht liegen, eher an dem Medium.
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